„Der Tanz der wilden Herzen beginnt“... „Es laden die Vampire zum Tanz“...
So ruft man seit dem 24.02.2010 wieder im Palladium Theater im SI Centrum in Stuttgart. Die Vampire sind zurück und mit ihnen das erfolgreichste Musical, das in Stuttgart jemals lief. Doch sie gastieren lediglich geplante sechs Monate, bevor im Herbst das Musical „Ich war noch niemals in New York“ aus Hamburg seine Premiere im Theater feiern wird. (weiter)
„Best of Musicals 2010“, eine Produktion der Stage Entertainment (kurz SE) tourt seit Ende Januar und noch bis März durch Deutschland und begeistert die Hallen.
Sieht man von der ständigen, permanenten und beinahe penetranten Bewerbung sämtlicher laufenden und anstehenden Produktionen der SE ab, so war BOM – „Best of Musicals 2010“ eine beeindruckende Show mit den wohl derzeit angesagtesten Stars der Musicalbranche in Deutschland. Ein abgerundetes Bühnenbild bot sich den Besuchern, die mit den Augen an den schillernden Originalkostümen hängen blieben und in Rund drei Stunden die Ohren nur bei der Sache MUSICAL hatten. (weiter)
Einfach bezaubernd, wie die grüne Hexe verzaubert!!!
Die persönliche Derniere von Willemijn Verkaik am 06.01.2010 rührte zu Tränen.
In den ersten Reihen - unübersichtlich von Wicked-Fans besetzt - ist eine Mischung aus Trauer und Vorfreude zu spüren. Heute ist Willemijn Verkaiks persönliche Derniere bei Wicked. Seit der Premiere im November 2007 hat sie die Rolle verkörpert und geprägt. In vielen Ländern wie in Amerika oder Australien wird mit ihr in der Rolle der Elphaba in Form von Filmtrailern für das Stück geworben. (weiter)
Kaiserin Elisabeth kehrt in die Heimat zurück und hält Einzug in der bayrischen Landeshauptstadt.
Schon in Berlin war die Tourproduktion vom erfolgreichsten deutschsprachigen Musical „Elisabeth“ zu erleben. 12 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Premiere des Stückes in Wien gefeiert wurde. Traditionell eröffneten in Berlin Pia Douwes und Uwe Kröger die Inszenierung. Da auch schon gewöhnungsbedürftig, der Tod in weißem, schimmernden Anzug. Seit dem 21.10.09 ist es also in München so weit. Die Kaiserin ist zurück nach Bayern gekehrt und hat im Deutschen Theater in München ihren Einzug gefeiert. (weiter)
Noch immer ist Grün „in“
Es sind nur noch knapp vier Monate bis am 29.01.2010 der Vorhang im Stuttgarter Palladium Theater fällt und das letzte Mal das Land Oz seine Besucher im stylischen Grün begrüßt. Erst ab März wird eine reduziertere Wicked-Show in Oberhausen, tourähnlich, eine Wiederaufnahme erleben.
MJF war neugierig, was sich seit der Premiere in Sachen Show und Castwechsel getan hat und hat- im Zuge eines Interviews mit Fiyero-Hauptdarsteller Mathias Edenborn- die Show angesehen und zieht nun Zwischenbilanz.
An diesem Abend spielte die Rolle der Elphaba Roberta Valentini statt Willemijn Verkaik. Als Glinda war, wie seit der Premiere auch, Lucy Scherer zu sehen und als Fiyero konnte man Mathias Edenborn erleben, der in die Fußstapfen von Mark Seibert (derzeit Ranger in „Der Schuh des Manitu“/Berlin) trat. (weiter)
Und Schuld hat nur die Fledermaus, wer sonst???
Die Fledermaus ist eine der drei bekanntesten Operetten in drei Akten von Johann Strauss. Im April 1974 hatte sie Uraufführung im Theater an der Wien und gehört seither zum absoluten Basiswissen in der Musikwelt. Unzählige Inszenierungen und Einspielungen, mal mehr oder weniger gelungen durchlebt das unsterbliche Stück seitdem und dennoch flatter die Fledermaus erfolgreicher und beliebter denn je durch die Landen.
MFJ hat die Inszenierung von Annette Lubosch im Ludwig Thoma Haus in Dachau bei München besucht und war mehr als erstaunt, welch qualitativ hochwertiges Theater hier geboten wurde. (weiter)
Wenn ein Rockstar "softly as the wind" wird und auf den schwulen Petrus im himmlischen Hotel trifft...
Die Premiere von "Rockville" hat im Deutschen Theater Einzug gehalten.
Amstetten ist mit seinen gut 20 erfolgreichen Musicalproduktionen längst kein Geheimtipp mehr in Fachkreisen. Auch der Name Kim Duddy hat sich in den letzten Jahren etabliert wie kaum eine Macherin im Business. Sie hat in Rockville nebst der Choreografie, Regie auch das Buch und die Songtexte übernommen. Das Deutsche Theater München ist auf volles Risiko gegangen und hat schon vor der Aufführung in Österreich das Stück für München eingekauft. Wie sich jetzt herausgestellt hat, war dieser "Riecher" goldrichtig.
Die Geschichte mag bei erster Betrachtung nicht so ganz verlockend auf den künftigen Besucher oder Interessenten wirken. Da wäre Brian Carr, erfolgreicher Rockmusiker, der ein ausschweifendes Leben auf der Erde führt. Er wird inmitten eines Konzertes vom Blitz getroffen und wird sogleich von den Erzengeln Raphael und Gabriel sowie Petrus im "himmlischen Hotel" empfangen. (weiter)
Noch immer verblasst das Grün nicht. Mehr denn je grünt es so grün…
25 Jahre tanzt die „Lady heut‘ Nacht“ im Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Seit der Premiere am 2. März 1984 fand am 11. Juli 2009 die 211.ste Vorstellung statt und noch heute spielt das Stück vor ausverkauftem Haus. Das Blumenmädchen mit prägnanten Berliner Jargon hat noch immer Erfolg auf ganzer Linie und singt und tanzt sich in die Herzen ganzer Generationen.
Eliza, das Blumenmädchen trifft eines auf offener Straße dem Sprachforscher Professor Henry Higgins, der, fasziniert von ihrem „herrlich ordinären“ Dialekt, beschließt sie als Versuchsobjekt in sein Haus zu holen. Ziel der Aktion: Eliza wenige Monate später glaubhaft auf einem Diplomatenball als Lady der gehobenen Gesellschaft auszugeben. Er will ihr die korrekte Phonetik der Sprache näherbringen, zudem das Benehmen einer vornehmen Dame. (weiter)
Alles Gute kommt von Oben… - wenn Jesus die „Fußwaschung“ zur Ganzkörperdusche modifiziert!
Eines stand bei dieser Inszenierung im Vorfeld fest: Jesus Christ Superstar fehlte es an Soldaten keinesfalls, denn als Location wurde die Wilhelmsburg in Ulm/Jungingen gewählt, die sich inmitten eines Bundeswehrkommandos für operative Führung Eingreifkräfte befand. Der Weg, der von einem Firmenparkplatz mit einem Shuttlebus zur Burg geboten wurde, musste am Einlass des Geländes eine Schranke passieren, an der ein Soldat in kompletter Uniform in den Bus stieg und diesen bis zur Burg begleitete. Dort an den Eingangsportalen begrüßten weitere Bundeswehrsoldaten die eintreffenden Besucher. (weiter)
„Wochenend’ und Sonnenschein“ – Petrus hatte Verständnis für die Sänger und schickte trockenes Wetter...
Die Freilichtbühne in Augsburg feiert ihren 80.sten Geburtstag. Im selben Jahr deren „Eröffnung“ erreichte die Karriere der „Comedian Harmonists“ ihren Höhepunkt, die sich zuvor „Melody Makers“ genannt hatten. Einst im Jahre 1927 von Harry Frommermann in Berlin gegründet, meldeten sich aufgrund seiner Zeitungsannonce zahlreiche Männer, von denen am Ende sechs von Ihnen die legendäre Formation bildeten. 1934 folgte eine große und überaus erfolgreiche Amerika Tour, doch schon 1935 zerfiel die Gruppe gänzlich. Sie bekam striktes Auftrittsverbot der Reichsmusikkammer. Begründung: Es befänden sich auch „Nicht-Arier“ unter den Sängern. (weiter)
Dies war die Stunde! Eine viel diskutierte Inszenierung endet mit tosendem Applaus und begeistertem Publikum
Normalerweise wird eine Derniere vor der Show durchgesagt. Man hatte an diesem Abend, dem 9.06.09, als Normalbesucher nicht wirklich einen Hauch Ahnung davon, dass es die letzte Show von „Jekyll & Hyde“ im Landestheater in Coburg ist. Kein Wunder, denn aus unverständlichen Gründen seitens der Theaterleitung wurden die letzten drei Shows abgesagt. Besonders bedauerlich ist es für all diejenigen Zuschauer, die weitere Theaterbesuche geplant hatten und derart spontan nicht umdisponieren konnten. Schon im Mai hat man zwei Vorstellungen kommentarlos gecancelt. Dies ist definitiv nicht der Auslastung zuzuschreiben. Die Shows waren über die gesamte Spielzeit so gut wie ausverkauft und „Jekyll“ hat sich zu DEM Saisonliebling hochgespielt... (weiter)
„Der Herbst des Winterkönigs“ oder der kurze Winter des „Friedrich V.“
Der eisige Wind weht dem Mornarchen bei seinem letzten Einzug ins Gesicht. Dennoch- wallfahrtartig - pilgert das Volk auf den Mariahilfberg ihn zu begrüßen.
Amberg feiert 975 – jähriges Gründungsfest und lockt zahlreiche Besucher auf den Mariahilfberg. Das einzig hierfür geschaffene Musiktheaterstück „Der Herbst des Winterkönigs“ hat man sich als „Schmankerl“ einfallen lassen, das den Festlichkeiten ein unvergessliches Highlight verschaffen soll. Eine unvergleichbare Atmosphäre ist spürbar, sitzt man auf der Tribüne vor der Mariahilfkirche und wirft dabei einen Blick links in das Tal der oberen Pfalz. Zu Füßen liegt die Stadt Amberg. Die Kulisse mit der imposanten hohen Treppe zur Kirche hinauf bietet die nahezu perfekte Bühne für das Stück. Die stadteigene Historie wird thematisch in der Inszenierung aufgefangen. Im Fokus des Geschehens König Friedrich V., auch Winterkönig genannt. (weiter)
Wie viele Leichen sind es jetzt schon? Zwischenbilanz bei „Sweeney Todd“ in München mit anderer Besetzung und Änderungen in der Inszenierung
Seit der Premiere im Februar im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz hat sich Einiges getan. Abgesehen von der Besetzung, die sich abwechselt und man somit Vergleiche von Erst- und Zweitbesetzung ziehen kann ist es vor allem spannend, wie sich das Stück entwickelt hat. (Fotogalerie)
An diesem 07.05.09 also präsentierte sich eine gemischte Cast, zwischen Firstcast und Secondcast. In der Rolle des Sweeney Todd sah man Gregor Dalal. Die schöne Johanna verkörperte an diesem Abend Milica Jovanovic, Richter Turpin wurde gespielt von Johannes Wiedecke. In die Rolle des Tobias Ragg schlüpfte Thomas Peters. Einige Rollen des Stückes sind einfach besetzt, wie die der Mrs. Lovett mit Marianne Larsen, Büttel Bamford (Dirk Lohr) oder Friseur Adolfo Pirelli (Mario Podrencnik). Der junge Anthony wurde wie schon an der Premiere von Julian Kumpusch gesungen. (weiter)
Der König tritt für immer mit seinem Gefolge ab, was bleibt sind Tränen. Da hilft nicht mal mehr Beten…
An diesem 03.05.2009 war es also endgültig soweit. Nachdem im vergangenen Juni schon die offizielle Derniere stattfand, hat es sich die Theaterdirektion noch einmal überlegt und die geplanten Musicalgalas kurzum in eine Wiederaufnahme von „Ludus Danielis – The Play of Daniel“ gewandelt. Von März bis Mai durften also nochmal König Belsazar bzw. König Daruis für sechs Vorstellungen des lateinischen Rockoratoriums Einzug halten. Die Spannung der Wiederaufnahme am 15.03.09 glich einer Premiere, so groß war die Aufregung im gesamten Theater. An diesem Sonntag, 03.05. stand die endgültige Derniere des Stückes von Günter Werno und Stephan Lill unter der Regie des Intendanten Johannes Reitmeir an. Die Atmosphäre war unbeschreiblich und hier und da erkannte man so zahlreiche „Ludus-Fans“, die sich diese letzte Show nicht entgehen lassen wollten. (weiter)
La Belle Bizzarre du Moulin Rouge - Rotlicht im Theaterzelt!
Der ellenlange Titel erfordert so manchen Zungenbruch, will man das Musical nur mal schnell aussprechen. So lange der Name ist, genau so diskutiert ist das Stück. Die Meinungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Während sich die einen Besucher wunderbar unterhalten fühlten sind.. Anna Montanaro spielt eine todkranke Kurtisane, anders als im Baz Luhmann Film, in dem eine junge strahlende Nicole Kidmann zu sehen ist. Sie interpretiert ihre Fantime überzeugend frustriert und unglücklich... Jesper Tydén ist der Hingucker und Schwarm des Stückes. Sein Schauspiel und vor allem seine Stimme überzeugt vom ersten Ton an. Egal ob er rockt oder einen Liebessong zum Besten gibt, er hat sein Publikum im Griff. Es kann es kaum erwarten, nach seinen Songs zu Jubelrufen anzusetzten... Sissy Staudinger als Le Directeur ist gleich zu Anfang in Blickfang. Wie sie mit ihrem blutroten Frack auftritt und ihre „leichten Mädls“ kontrolliert überzeugt. Schade, dass dieser stimmgewaltigen und schauspielerisch überzeugenden Darstellerin ausgerechnet der nervige „Can Can“ zugeschrieben wurde. Gerne hätte man weitere Gesangsproben von ihr gehört, denn ihre tiefe volle Stimme beeindruckt normalerweise sehr und zeigt, was sie drauf hat... (weiterlesen)
„Horrorinszenierung in Regensburg: Blumentöpfe fliegen quer über die Bühne und fordern so manche Leiche“
Eine verzerrte Stimme ertönt und sogleich erscheint ein Marsmännchen, um die Geschichte DER Pflanze zu erzählen, welche die Welt veränderte. Seymour ein junger Mann ohne jegliches Selbstbewusstsein gelingt der Durchbruch als Blumenverkäufe mit der Züchtung einer ungewöhnlichen, fleischfressenden Pflanze. Diese ernährt sich nicht wie angenommen von Fliegen oder sonstigen Insekten. Nein, ihr Speiseplan favorisiert nur Menschblut. Zu Beginn gibt sie sich noch mit ein paar Tropfen des edlen Saftes zufrieden, doch schon bald verlangt die Gier und ihre zunehmende Größe nach mehr. Eine Katastrophe ist vorprogrammiert, die am Ende so manches Leben auslöscht, unabhängig davon ob Freund oder Feind. (weiter)
Mit Daniel hat Latein wieder Hochkonjunktur
Wiederaufnahme von „Ludus Danielis – the Play of Daniel“ am 15.3.09 im Pfalztheater Kaiserslautern wird bejubelt wie eine Premiere
Das Stück muss einen unbeschreiblichen Zauber und eine massive Magie ausstrahlen, der sich nicht zu entziehen ist. Anders lässt es sich nicht erklären, weshalb bei der bei der Wiederaufnahme das Theater bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Stimmung war besser denn je. Nicht einmal die Derniere im vergangenen Juni kommt an diese Show heran. Es war, als hätten alle Beteiligten nur diesen einen Augenblick herbeigesehnt, soviel spürbare Power und Spielbegeisterung steckte in jedem einzelnen Mitwirkenden. Auffallend viele junge Menschen sah man unter den Besuchern. Latein scheint sehr beliebt zu sein. (weiter)
Der Graf von Monte Christo: „Gerechtigkeit denen, die sie sich nehmen. Liebe jenen, die sie geben“
Weltpremiere des neuen „Wildhorn“-Musicals am 14.3.2009. Euphorisch gefeierte Premiere am Theater St. Gallen (Schweiz).
Sie springen einem nur so ins Auge. Die großen Namen aus der Musicalbranche, hier findet man sie: Thomas Borchert, Carsten Lepper, Karim Khawatmi, André Bauer, Dean Welterlen, Christoph Goetten, Barbara Obermeier, Ava Brennan, Daniel Berini, Patrick Stamme und viele Andere. Nach Megaerfolgen wie „Jekyll & Hyde“ und „The Scarlett Pimpernell“ schenkt Frank Wildhorn nun mit „Der Graf von Monte Christo“ der Musicalgeschichte ein weiteres Meisterwerk. Die Texte stammen von Jack Murphy. Eines lässt sich jetzt schon sagen, mit diesem Musical ist Wildhorn ein neues und großes Musiktheater gelungen. (weiter)
HAIR ist MEHR als Hippies, Love & Peace…
In den 70’er Jahren DER Aufreger ist das Musical heute ein nicht mehr wegzudenkender Kult. Es ist zeitlos und nicht nur ein vom Drogenrausch beflügelter Traum. Die Sehnsucht nach Frieden ist heute größer denn je. Die Drogenproblematik, die hier sehr ironisch gehändelt wird, ist aktueller, als wir es vermuten. Längst gibt es keine erhitzen Debatten mehr über offen ausgesprochene Liebe, es hat sich normalisiert, aber Diskussionen über den Sinn von Waffen und Krieg werden sich wohl nie normalisieren. „Let the sunshine in“ könnte jederzeit ein Schlachtruf werden wie einst „Peace now!“... In den Köpfen hat sich das Wort „Friede“ längst als ein Alltagswort entwickelt. Wir scheinen nicht verstanden zu haben, welche starke Bedeutung es eigentlich in sich trägt. Man darf bei all dem Musical-Zirkus nicht vergessen, dass Hair im Ursprung rund um den Vietnamkrieg handelt und in Zeiten des Vietnamkrieges entstanden ist. ... (weiter)
„Dreh Dich nicht um, ein Barbier geht um…“ „Sweeney Todd“ - ein mörderisches und blutiges Gemetzel.
Wenn der Hunger nach Rache zu einem blutigen Massaker führt, dann ist auch die Vergeltung nicht weit. Doch was verwirrt einen Menschen so derart, dass er weder Grenzen noch Halt in seinem Handeln kennt?
„Sweeney Todd ist für mich nicht nur ein Höhepunkt des Genres, sondern ein Höhepunkt des Musiktheaters überhaupt… Es ist ein neoexpressionistischer Bilderbogen, der zwar mit Archetypen spielt, aber eine verblüffende Gegenwärtigkeit hat“ so Regisseur Christian von Götz. Der Komponist und Schreiber Stephen Sondheim bezeichnete sein Werk als tiefschwarze Operette. Doch von Götz hat in seiner Umsetzung des Bühnenstückes, wohlbemerkt unter Beachtung des „tiefschwarzen, britischen Humors“, den Schwerpunkt auf die Hauptfigur, Sweeney Todd, und dessen tiefenpsychologische Verfassung gelegt. Sie entführt die Zuschauer zu einer Berg- und Talfahrt der Emotionen, bei der in die tiefsten Tiefen und Abgründe der Psychologie eines Rächers geblickt werden darf. Und es ist so, am Ende verlässt der Zuschauer das Theater mit einer Art Sympathie für den Charakter Sweeney Todd, ohne dessen Taten für gut zu halten – nein -, jedoch mit einer gewissen Art von Verständnis, wie weit Verzweiflung, Angst und Leid führen kann... (weiter)
Peace, Love, Freedom and Happiness… Sodom und Gomorra im Pfalztheater Kaiserslautern erlebt Revival
... Eine der gelungensten optischen Einlagen dürfte dann sein, wenn das Ballett als Skelette verkleidet, zwischen all den aufgestellten Soldaten zu einer schweren und zähen Melodie tanzt. Dabei bringen sie nach und nach alle Kriegshelden zu Fall, bis schließlich alle auf der Bühne liegen. Dramatisiert wird die Szenerie um einiges, indem die Kampfbewegungen in Zeitlupe ausgeführt werden. Hinzu kommt eine Gestalt, unverkennbar mit dem Strohhut und den halblangen Hosen sowie dem breiten T-Shirt, eine Vietnamesin. Sie tanzt dazwischen und beweint das unaufhaltsame Geschehen, das dieser Krieg mit sich bringt. Diese Umsetzung hinterlässt in den Gesichtern der Zuschauer durchaus Ernsthaftigkeit und Bedrücken... (weiter)
„Der Zauberer von Oz“ lockt Augsburgs Kinder und Erwachsene ins Theater…
Eine Show ganz ohne Hokuspokus mit hohem Niveau
„Somewhere over the rainbow“ … , eine klare und weiche Stimme läutet mit diesem Lied den Sonntagnachmittag ein. Anna-Lu Rausch stimmt auf eine gute Stunde Theaterunterhaltung ein. Schon die ersten Töne deuten an, dass man hier ein vielversprechendes Musikmärchen erwarten darf. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei, worauf die vielen zahlreichen, anwesenden Kinder mit ihren Eltern gewartet hatten. Sofort fällt der Blick auf die große Projektion, auf der das Bild eines kleinen Hundes – TOTO, abgebildet ist. Toto sitzt leibhaftig und lebendig neben der kleinen Dorothy auf dem Sofa. Im Laufe des Stückes fragt man sich schon hin und wieder, was für ein possierliches Tierchen da sitzt, sich geduldig auf dem Arm hin- und hertragen lässt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken oder Anstalten zu machen, zumal Tiere höchst unberechenbar in Liveauftritten sind . Toto, pardon- TASSILO ist ein echtes Schoßhündchen, einfach entzückend. (weiter)
Could we start again please?
He’s not a king, he’s just the same, as anyone I know… he scares me so!
Zerrende Stille erfüllt die verlassene Fabrikhalle, lediglich das Geräusch von Wassertropfen hallt mahnend. Ein paar seltsame Gestalten huschen über die Bühne. Es erinnert stark an die Eingangsszene der legendären West Side Story – Verfilmung mit Natalie Wood. Unter den Gestalten auch Jesus mit weißer Hose. Ein Architekt bewaffnet mit einem Bauplan irrt durch die Halle und inspiziert deren Bausubstanz...
Szenisch wirkungsvolle Elemente spiegeln sich darin wieder, wenn beim „Last Supper“ die Jünger vereinzelnd die Bühnen betreten, jeder eine Chemietonne vor sich hin rollend. Später ergeben sie die lange Tafel, an der das letzte Abendmahl eingenommen wird. ... (weiter)
Rotlicht, Liebe, Leidenschaft… Wo die Biene auf die richtigen Blüten trifft…
Man schreibt Paris im 19. Jahrhundert. Die Geschichte dreht sich um die junge Gräfin Isabelle de Fontillac (Karin Seyfried), die eines Abends in Begleitung ihres Mannes Henri de Fontillac (Arne Stephan) das berühmt-berüchtigte Moulin Rouge in Paris besucht. Während Henri weniger Zugang der gewöhnungsbedürftigen Clubatmosphäre abgewinnen kann, ist es Isabelle, die hiervon ab der ersten Sekunde völlig fasziniert ist und angezogen wird. So entsteht ihr innigster Wunsch, einmal selbst als Tänzerin auf der Bühne zu stehen. Am Nachbartisch sitzt der junge, brotlose Maler Arséne Cossard (Aris Sas), der die Szenerie interessiert beobachtet. Er ist von der schönen Isabelle angetan und beschließt alles daran zu setzen, sie als Modell zu gewinnen. Aber auch der Vortänzer Maurice (Adrian Becker) ist in die junge Gräfin verliebt... (weiter)
Jekyll schreibt Lucy: „Ich fand in Ihnen ein sanftes, strahlendes Licht in diesen dunklen Tagen... Sie sollen wissen, dass ich Sie nie vergessen werde...“
Getrieben von der Macht des Bösen kann er sich als Mr. Hyde dem Charakter nicht entziehen - und er will es eigentlich auch gar nicht. Die Zerrissenheit zwischen den beiden Charakteren, das Leid und der Schmerz, den er erträgt zwischen normalem und abnormalem Leben zerschmettert zunehmend seine Persönlichkeit. Er verliert zusehends mehr die Kontrolle über sich und seine Gefühle. Das Experiment verselbständigt sich und nimmt unaufhaltsam Kurs auf die Tragödie, da er eines Gegenmittels nicht mächtig ist. Er geht sogar so weit, dass er keinen Halt mehr sieht und sein Gewalt- und Aggressionspotential an der Prostituierten Lucy Harris auslebt. Immer mehr löscht der böse Hyde den guten Jekyll aus und nimmt von ihm Besitz. Das Teuflische kontrolliert und leitet die Seele dieses Menschen. „Er (Hyde) verschwindet in mir wie ein Hauch auf dem Spiegel!“... Im Laufe der Geschichte müssen all die Menschen ihr Leben lassen, die eine Gefahr für ihn darstellen könnten bzw. seine Kritiker und Gegner als Wissenschaftler waren. Viel zu spät, erst am Ende merkt er wie sehr ihn Hass und Wut zerstört haben und dass er das, was er eigentlich liebt längst verloren hat. Durch den brutalen Mord an der Prostituierten Lucy, wird ihm bewusst, dass er den Kampf gegen das Böse und letztlich gegen sich selbst verloren hat... (weiter)
„Ich will Spaß“ in Ulm –im Kampf um die Reinkarnation der „neuen deutschen Welle“ - Ein Werbestreifzug mit tausend Fragezeichen zieht durch die Lande.
Zwischen legendärem Zauberwürfel, knalligen Spotlights und Schulterpolstern traten die original „alte Hasen“-Stars der NDW – Zeit wie Markus, Frl. Menke, Hubert Kah sowie Peter Hubert - die Stimme von UKW auf. In den Rollen des „Falco“ traten Alexander Kerbst und als „Nena“ Silke für den erkrankten Musicalstar Anna Thorén auf. ... Die Show ist wohl vorwiegend etwas für hartgesottene NDW Fans, die nahezu jeden Song dieser Zeit mitsingen können und so richtig Stimmung bzw. Party machen wollen. Mitreißend performten die Protagonisten nebst vier Tänzerinnen ihre Songs. (weiter)
Wenn die „Liebe“ am Ende die Symptomatik einer psychischen Krankheit aufweist, endet das unweigerlich in „Das Tagebuch eines Frauenarztes“
Reduce to the Max – ein unkonventioneller Abend mit hohem Niveau!
Was ist das für ein Programm, das Schauspieler Thomas Peters und Musiker Geoffrey Abbott an einem eisigen Januarabend im Parktheater im Kurhaus Göggingen präsentieren? „Reduce tot he Max“ …. reduziert aufs Maximum… die Essenz des Gesamten… das Minimalste… Man schnappe sich einige Songs aus der neuesten Popgeschichte und reduziere dessen musikalische Umsetzung, die für eine fünfköpfige Band gedacht ist, und arrangiere- reduziere- sie um. Was bleibt: eine Partitur für einen Flügel und die Hauptstimme. Kann man damit einen Theater und einen ganzen Abend füllen? Man kann. (weiter)
Noch immer fließt der Champagner in Strömen...
na denn Prost auf einen neue Spielzeit!
(Wiederaufnahme von „High Society“ in Regensburg)
Am 17. Mai diesen Jahres hatte High Society in Regensburg erfolgreich Premiere. (Inhalt und weitere Infos siehe Bericht High Society) Ebenso erfolgreich startete das Stück in seine Wiederaufnahme am 8. November 2008. Was hat sich seither verändert, was ist passiert. Lediglich eine Caständerung mit Brent Damkier als Journalist Mike Connor wurde vorgenommen. Er hat in dem gesamten Stück wirklich überzeugt und der Rolle neue Nuancen verliehen. Der musikalische Leiter wurde mit Christoph Heil neu besetzt. Das Stück ist im Theater Regensburg permanent hervorragend ausverkauft. (weiter)
Ladies and Gentlemen: „It’s Showtime!“ ...
Nach Showtime folgt “Snowtime”
Das überregional bekannte Orchester Fink & Steinbach gastierte am diesjährigen Nikolausabend, in Füssen im Festspielhaus Neuschwanstein - im Gepäck Musicaldarsteller Patrick Schenk und die Sängerinnen Susanne Reitmayer und Juliette. Optisch umrandet wurden die Songs der Drei durch wunderschön choreografierte Tänze des renommierten deutschen Fernsehballetts. (weiter)
La Traviata – im Theater… halbes Desaster… mit Schauspielmaster(n)!
„Spüren Sie den Unterschied? Es ist das Gleiche nur das Gegenteil“ so Schauspieler Thomas Peters alias David Ruskin, Dirigent des Orchesters. Der Satz drückt aus, was die Theaterbesucher in den folgenden knappen eineinhalb Stunden im Staatstheater am Gärtnerplatz in München erwartet: eine Mischung zwischen amüsantem „Chaos“ präsentiert von hervorragenden Schauspielern. „Orchesterprobe La Traviata III. Akt“ nennt sich das Stück, das Peters gleichzeitig inszenierte. Witzig schon der erste Eindruck, wenn man Programm in den Händen hält. Hier werden die fiktiven Darstellerfiguren wie in reellen Programmheften mit einer ausführlichen Vita vorgestellt. (weiter)
Moonlight Serenade – ein Musical über das Leben von Glenn Miller
Die Konzertdirektion Landgraf gastierte am 16.11.08 mit diesem Musical im wohl schönsten und bezauberndsten Theater Augsburg, dem Parktheater im Kurpark. In dem Stück, eine Hommage an den „King of Swing“, gedenkt man an dem legendären Komponisten und Posaunisten Glenn Miller. (weiter)
"In nomine Patris" - ein Gebet das zu rasch zu Ende ging...
Nachmittagsderniere am 16.11.08 mit Patrick Schenk als Wissenschaftler Dr. Heinrich Sand
...Zu schnell ging dieses "Gebet" zu Ende. Gerade jetzt hat sich das Stück bestens eingespielt. Es ist unbeschreiblich wie bedauerlich es ist, dass dieses Musical so gar nicht bei der Presse ankommen wollte. In jedem Fall hätte es viel mehr Zuschauer anlocken können. Die Zuschauer, die den Weg in das Theaterzelt des Deutschen Theaters München in Fröttmaning gefunden hatten, waren stets begeistert.
Auffällig an diesem Tag war, dass sich alle Darsteller und Tänzer hervorragend in das Stück eingespielt hatten. Hier und da wurden Nuancen verstärkt, Dinge herausgearbeitet und einige Szenen wurden deutlicher und verständlicher rübergebracht. (weiter)
Ich glaub ich bin auf dem falschen Planeten...
Wenn auf e.bay der „alte Holzmichl“ mit „Geil“-ileo auf Brautschau geht, steht eines fest: alles Gaga bei (der) Queen! … Alles klar, weshalb hier die Burger flogen...!
Es ist das Jahr 2304. Die sogenannte Killer Queen regiert mit ihren Gaga-Cops auf dem Planteten e.bay. Deren Ziel ist es die Bohemians, die wahren Champions des Rock, zu unterdrücken und durch das Verbot der Nutzung von Musikinstrumenten diese Spezies vollkommen auszulöschen. Dies würde im Prinzip auch gelingen, wäre da nicht ein ungleiches-gleiches Teenager Pärchen, das sich findet und beschließt den Rock wieder auferstehen zu lassen. (weiter)
Ein Papst rockt und rappt, das Publikum findet Gefallen daran…
„In nomine patris hatte bereits am 16.10.08 Premiere im Theaterzelt Fröttmaning. Dieses Zelt gehört zum Deutschen Theater München. Höchste Zeit für MFJ sich auf den Weg zu machen um sich selbst ein Bild von dem „verrufenen Papst“ zu machen... Schon im Vorfeld löste dieses Stück mit seiner Thematik scharfe Debatten aus. Kennt man das nicht schon von irgendwoher? Klar! Von „Jesus Christ Superstar“ und was ist daraus geworden? Es gehört zu den meist gespielten und beliebtesten Musicals überhaupt und ist aus der großen Musicallandschaft nicht mehr wegzudenken... (weiter)
„True Love“ endet unerwartet in „True Desaster“!

Die Gala stand wohl unter keinem guten Stern. Etwa 1000 Besucher hatten sich an diesem Samstag, 18.10.009 in Füssen im Festspielhaus Neusschwanstein eingefunden um einen schönen Abend mit der Gala und den Musical-„Lokalmatadoren“ Janet Marie Chvatal, Marc Gremm und Spezial-Guest Jan Ammann zu verbringen. Alle drei Proganisten waren einst im Ludwig2 Musical in diesem Theater in den Hauptrollen zu sehen. Erstere als Sissi und Letzterer als König Ludwig selbst... Dass diese eine Gala jedoch nur einen Konzertteil überlebte, dürften wohl alle Zuschauer bedauert haben, auch wenn die Gründe hierfür mehr als selbstverständlich und nachvollziehbar waren. (weiter)
Der Mann, der über Leichen, Leichen und nochmal Leichen geht!
Shockheaded Peter, der möderische Struwwelpeter, metzelt im Staatstheater am Gärtnerplatz begeistert in der Wiederaufnahme.
Der Blick fällt sofort auf ein Holzscheit mit einer aufgespießten Axt, das auf der Bühne inmitten von Schlagzeug, Kontrabass, E-Gitarre und Akkordeon steht. Diese Axt lässt nur annähernd erahnen, welch „blutrünstige“ Show die Zuschauer die kommende Stunde und 15 Minuten erwartet. Es bestätigt gleichzeitig den „Slogan“ der Junk Opera: „Die gar nicht kindgerechte Struwwelpeter-Show“. (weiter)
Catwoman in knalligem Petticoat und knackige Südamerikaner sprengen die andächtige Ruhe im königlichen Theater …
„You’re the one, that I want“ eine rasante Show bei der König Ludwig II gerne mitgerockt hätte....Wer kennt sie nicht, legendäre Songs wie „Summer lovin“, “Grease Lightnin’“, „Sandra D“ oder „You’re the one that I want“ aus dem Musical Grease? In einer rasanten 50’er / 60’er Jahre Show ist es dem künstlerischen Leiter Philippe Ducloux – selbst Musicaldarsteller sowie Regisseur und Choreograph - gelungen schmissiges Entertainment zu servieren. An zwei Tagen, am 5. und 6.9.08, wurde hier direkt am romantischen Forgensee mit Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau gerockt. Neben benannten Musicalohrwürmern finden sich Songs aus dieser Zeitspanne wie „Unchained Melody“, „Que Sera“, „Itsy Bitsy Teenie Weenie“ oder „Can’t help falling in love“ wieder. (weiter)
Monarchisches Gipfeltreffen in Österreich! Kaiserin Sissy, Hexe Elphaba, König Ludwig und Jesus persönlich geben sich die Ehre!
Im Rahmen einer Musicalgalareihe hatte die kleine Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp/Österreich am 8.8.08 die große Ehre echte Musicalstars wie Maricel Wölk, Nicole Ciroth, Jan Ammann und last but not least Randy Diamond zu präsentieren. ... Mit neuen Songs aus modernen Stücken, mit mehr oder weniger bekannten Liedern, schafften es die Protagonisten ihr Publikum zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Vielleicht liegt es daran, dass die Darsteller ihre persönlichen Songvorschläge einbringen konnten? Mit Sicherheit, denn es war spürbar, dass die diese mit großartigem Einsatz und viel Freude „ihre“ Lieder interpretierten. (weiter)
ChristO - die Rockoper Derniere am 30.7.08
Eine Weltpremiere feiert an der Derniere minutenlang lautstark Standing Ovations. Stimmung wie bei einem Rockkonzert. Der Theater-„Kessel“ brodelt gewaltig. Zuschauer flippen regelrecht aus, die bordeauxsamtene Loge ziert ein Textbanner, Fans werfen Schlüpfer und Plüschtiere und das in einem alteingesessenen Theater …. Es nochmals ausdrücklich betont, dass diese Rockoper komplett „made in Germany“ ist. Ein weiterer Grund, besonders stolz darauf zu sein... (weiter)
Mamma Mia - der Film: Prädikat unterhaltsam!
So hat ein Kino wohl zuletzt bei der "Rocky Horror Picture Show" mitgefiebert . Super Stimmung, ausgelassene und mitschunkelnde Zuschauer. Und: Wo man hinhört ein Mitsummen oder gar Mitsingen. Es ist schon eine Weile her, dass ein Musical verfilmt wurde. Zeit ist es geworden. Was bietet sich also besser an, als den weltweiten Musical-Longrunner „Mamma Mia“ umzusetzen. Wer das Musical gesehen hat, geht sicherlich mit einer gewissen Erwartung ins Kino. Ich denke, ich spreche den meisten aus der Seele, wenn ich schreibe, dass Diese nicht enttäuscht werden. Der Film hält sich ziemlich eng an den roten Faden, den das Bühnenstück vorlegt.(weiter)
High Society - Musicalklassiker von Cole Porter erlebt neuen Schwung
... Die Story: Im Grunde genommen ist es eine typische „Made in Amerika“-soapreife Geschichte. Tracy, eine wunderschöne Frau, die den oberen Zehntausend der Gesellschaft angehört, zweifelt am Tag vor ihrer zweiten Hochzeit, ob der Auserwählte auch der Richtige ist… Zu allem Überfluß taucht dann noch der geschiedene Exmann wie aus dem Nichts auf... (weiter)
Jekyll im Kreuzfeuer mit Hyde,
Bad Hersfeld und Bad Vilbel im Vergleich
Das einzig identische an „Jekyll & Hyde“ ist die Herkunft des Musicals. Die Musik stammt aus der Feder von Erfolgskomponist Frank Wildhorn, das Libretto von Leslie Bricusse. Seit seiner Premiere am 24.5.1990 in Houston/Texas und seiner Broadwaypremiere am 28.4.1997 genießt das doch recht junge Werk erstaunlich hohes Interesse. Nach der deutschen Erstaufführung am 19.2.1999 in Bremen folgte Wien, danach wütete „Hyde“ in Städten wie Köln, Staatz, Bozen, Chemnitz, Tecklenburg, Bielefeld, Saarbrücken, Dresden und nun eben Bad Vilbel und Bad Hersfeld. Es folgen noch in diesem Jahr weitere Inszenierungen auf diversen Freilichtbühnen, Seebühnen bzw. Theatern deutschlandweit... (weiter)
„Wicked- Stars“ in Concert: Willemijn Verkaik (Elphaba) und Mark Seibert (Fiyero) noch nicht ganz „grün hinter den Ohren“
„Bin ich jetzt bei Tokio Hotel, oder was?“ Fragte eine Frau, die im Gedränge vor den Türen des Palladium Theaters in Stuttgart stand und schier zerquetscht wurde, als sich diese um 19.30 Uhr öffneten und die Konzertbesucher, vorwiegend Teenager, eilig ins Theater rannten um Plätze in den vorderen Reihen zu ergattern. Das Foyer des Theaters füllte sich rasch. Aber gänzlich besetzt wurden die Sitze nicht. Es hätten gut und gerne noch knapp 50 Personen Platz gefunden. Beim Verkauf der Tickets stellte sich im Nachhinein eine kleine unerfreuliche und völlig unverständliche Sache heraus. (weiter)
Berichte über das Rockoratorium "Ludus Danielis"

„ChristO - die Rockoper“ – ein Klassiker im Wandel der Zeit
Wie bereits im Generalprobenbericht beschrieben, die Geschichte lehnt an Motiven des Weltliteraturromans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas. Edmond Dantes ist die Hauptfigur des Stückes. Er wird von Andy Kuntz, Leadsänger von Deutschlands erfolgreichsten Progressive Metal Band „Vanden Plas“ verkörpert. weiter
„ChristO - die Rockoper“ – Die Generalprobe und Hintergrundfacts zum Stück
Am 11.4.2008 feiert „Christ0“ seine Premiere im Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Hierzu lud die Pressesprecherin, Frau Anke Michaelis, am 8.4. (mit B-Besetzung) und 9.4. (mit A-Besetzung) interessierte Pressefotografen zur Generalprobe ein. Als sich am 9.4.08 kurz nach 19.00 Uhr der Vorhang hob spürte man unter den zahlreichen, auf die Bühne gerichteten Kameras, unermessliche Spannung und Erwartung. weiter
Es wird gehext und gezaubert – Es grünt so grün, im Land von OZ
Das gesamte SI-Centrum leuchtete am Donnerstag 15.11.07 knallig grün als Steven Schwartz’ Musical „Wicked, die Hexen von Oz“ seine Deutschland-Premiere im Palladium Theater feierte. Die Stage Entertainment ruft und Stargäste aus Film, Fernsehen, Show, Politik, Wirtschaft, Sport und Adel, sowie zahlreiche Musicalsstars liefen über den „grünen Teppich“ und erlebten eine euphorisch gefeierte Show. Begeistert gab es minutenlange stehende Ovationen und lassen so den erhofften Erfolg vermuten.weiter
Ein Rendezvous mit Tod und König - Starke Duette – The Best of Musicals
Wenn Engel reisen lacht der Himmel.... sagt man so schön. An diesem Tag, es war der 7.1.2007 reisten genau 4 Engel an um den Weg nach Nettetal-Lobberich bei Köln zu finden. Der Kulturkreis der Wirtschaft in Nettetal E.V. lud zu seinem 2-jährigem traditionellen Neujahrskonzert in die Werner-Jäger-Halle ein. weiter
Augsburg lässt den Judas rocken
Wer kennt sie nicht, die dramatische Geschichte um die letzten 7 Tage im Leben Jesus, betrachtet aus der Judasperspektive? Mit Begriffen wie Angst und Zweifel, Hass und Verrat ließe sich Andrew Lloyd Webbers Story von 1971 ebenfalls definieren. Noch heute scheiden sich weltliche und religiöse Geister daran, ob es sich um ein ernstzunehmendes oder blasphemisches Werk handelt. weiter
Die Gerechtigkeit hat gesiegt, Stuttgart feiert im blauen Rausch!
An diesem 27.1.08 ist viel los im SI-Centrum Stuttgart. Hier und da fühlt man sich etwas zeitlich rückversetzt und man muss beinahe schmunzeln, sieht man ein Musketier gutgelaunt am Tresen eines Pub’s stehen, das genussvoll in einen überdimensional großen Hamburger beißt und dazu ein frisch gezapftes Kilkenny schlürft.....Wäre da nicht die unterschwellig trübende Stimmung, dass es schon wieder einmal Zeit für Abschied ist. Die 3 Musketiere nehmen nach vielen erfolgreichen Monaten Abschied von Stuttgart. Ob und wo sie danach für Gerechtigkeit weiterkämpfen dürfen ist noch nicht bekannt. Ob sie würdig durch die Blue Man Group ersetzt werden, dies zu beurteilen sei jedem Leser an dieser Stelle selbst überlassen. weiter
Eine Barrikade in der Ruine sorgt für zügellose Aufstände von Topstars.
Hass, Tod und Gewalt herrscht in Bad Hersfeld! Ein Gemetzel namens „Les Miserables!
Das riesige Portal der Stiftsruine lässt nur annähernd erahnen, was die Besucher in diesen ehrwürdigen Mauern erwartet. Man betritt des „Schiff“ der Ruine und sieht herab auf unzählige Stuhlreihen. Vorne ragt der dreifach gebogene Innenraum der Ruine empor, beeindruckend, bombastisch, majestätisch. Das „Drama“, das sich hier in wenigen Minuten abspielt hätte sich keine passendere Location wünschen können. (weiter)
Die letzte Barrikade fällt! Triumph und Sieg „der Elenden“
Da ist sie wieder, diese unverwechselbare, prickelnde Atmosphäre. Es ist Derniere des Musicals „Les Misérables“ in St. Gallen. Geraume Zeit eher als sonst tummeln sich erkennbar aufgeregte LeMi-Fans vor dem Theater. Das Grüppchen wird immer größer, unverkennbar, man kennt sich untereinander. Da können auch die frostigen Temperaturen, die dieser 26.12.07 mit sich bringt nichts an der guten Stimmung ändern. weiter