Musical - Interviews Archiv:
Aus eins mach zwei. Als Graf besaß er nur ein Schloss. Als Prinz Fiyero besitzt er Zwei davon.
Wie der Bösewicht Javert trotz der verlockenden und unstillbaren Gier am Ende doch Herz zeigt und
in "Grün" die Farbe der Hoffung sieht...
Er gehört unumstritten zu den ganz Großen der Branche. Der sympatische und humorvolle Schwede war schon zu Zeiten von "Romeo & Julia" in Wien als Benvolio eine der beliebtesten Figuren des Musicaldramas. Heute hat Mathias Edenborn alle begehrten großen Rollen des Musicals verkörpert. Als gieriger Graf von Krolock jagte er den Besuchern in Stuttgart sowie Berlin langanhaltenden Schauer über den Rücken und als Javert (in Les Miserables, St. Gallen) sorgte er für Gänsehaut mit dem Song "Sterne". Seit vergangenem Jahr ist es etwas ruhiger aber nicht weniger spannend in seinem Leben. Als Prinz Fiyero im Publikumsmagneten "Wicked - die Hexen von Oz" in Stuttgart bringt er seine Zuschauer mit seiner herrlich naiven, aber auch oberflächlich-selbstverliebten Art mit irrwitzigem Schauspiel zum Lachen. (weiter)
Eine Fledermaus trägt Schuhgröße 45 und sonst nichts... dafür hat sie keine Flügelchen
Ein großgewachsener Mann mit Vollbart reicht mir seine Hand zum Gruß und grinst mich dabei leicht verschmitzt aber neugierig an. Es steht die zweite Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ in Dachau bei München an, in der er die Rolle des Dr. Falk verkörpern wird. Bereits in mehreren Opern und Operetten hat der gelernte klassische Bariton ausreichend Erfahrungen gesammelt, aber auch auf den Musical-Bühnenbrettern fühlt er sich Zuhause. Zudem bewies er im letzten Jahr, dass er seine Stimme in einer Musikrevue durchaus einzusetzen weiß. Was auffällt ist, Peter Trautwein ist ein humorvoller, offener und witzbedachter Sänger und Schauspieler, der es schafft, seinen Rollen den nötigen Hauch Humor einzuflößen, damit diese nicht zu ernst werden. Er kann dabei auch durchaus mal herzlich über sich selbst lachen. (weiter)
Engel und Teufel in einer Person. „Eliza Lovett“, ein blutrünstiges VollblutWEIB reizt mit grandioser Opernstimme den letzten Lachmuskel.
Da sitzt sie nun vor mir, blinzelt in die Sonne. An diesem Tag ist es ziemlich warm in München und so haben wir entschlossen uns für das Interview auf die Terrasse der Kantine des Staatstheaters am Gärtnerplatz zu setzen. Teils sehr nachdenklich und ernsthaft berichtet sie von ihrer Laufbahn mit Höhen und Tiefen. Aber sie kann es nicht lassen. Ihr sprühender Witz und das liebenswürdige Lachen steckt an. Geboren wurde Marianne Larsen in Helsingör/Dänemark und begann ihr Studium am königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen. Später gab sie zahlreiche erfolgreiche Konzerte in ganz Europa. Engagements führten sie dann an die Oper in der Schweiz und in Deutschland u.a. in Kassel und Leipzig. In der deutschen Erstaufführung von Andrew Lloyd Webbers „Aspects of love“ in Dresden sang sie die Rolle der Rose. (weiter)
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... - wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde..."
Der König feiert seine Derniere mit grandiosen Aussichten...
Genussvoll steckt er seine Nase in die Sahne der heißen Schokolade seiner Tasse und grinst dabei verschmitzt wie ein kleiner Junge. Überhaupt ist er ein Typ, der sehr gut über sich selbst lachen kann. Einen Witz hat er irgendwo immer in der Tasche. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er tut, was er will, sagt was er denkt und ist, wie er ist. Dazu steht er. Und genau das ist es, was Menschen, die ihn kennen, an ihm schätzen und lieben. Einem solchen Menschen kann man einfach nichts übel nehmen. Mit seinem sprühenden Charme überzeugt er seinen Gegenüber. Im Grunde genommen kann man es als eine Ehre für all jene bezeichnen, die ihn kennenlernen dürfen. Randy Diamond ist erfolgreicher und renommierter Musicaldarsteller sowie Choreograph. Er ist gefragter denn je - und - er macht seine Sache verdammt gut. Kein Wunder, dass MFJ ihn mit großer Freude wieder ins Interview holte, denn seit dem letzen Gespräch hat sich viel im Leben des Randy Diamond getan. (weiter)
„Ich will nicht immer nur der nette und brave Liebhaber sein!“
Er ist der Traumschwiegersohn jeder Mama, der Schwarm unzähliger Teenies und der Traum Frauen jeden Alters. Seine Stimme ist so emotional wie kaum eine in der Branche . Sie berührt schlichtweg. Es sind die Balladen die dem jungen, aber längst renommierten Musicalstar, nicht enden wollenden Applaus einbringen. Aber auch Rock und Pop scheinen dem Ausnahmedarsteller auf den Leib geschrieben. Jesper Tydén hat eine Vorzeigekarriere hingelegt. Zu Recht. Der bodenständige Schwede ist für die Bühne geboren, auch wenn er alternativ gerne Koch geworden wäre. Er hat trotz seines Ruhmes keine Starallüren, er lacht herzlich und oft. Das Lachen sprüht aus ihm heraus, dabei zwinkert er amüsiert, er ist einfach sympatisch. Jesper ist ein Typ, mit dem man heiß und ernst diskutieren kann, aber ebenso gerne ein Feierabendbierchen mit ihm genießt. MFJ hat den beeindruckenden und humorvollen Darsteller vor der Show „La Belle Bizzarre Du Moulin Rouge“ in München getroffen und so einige lustige Situationen erlebt… (weiter)
Ein BIESTtiger König zeigt jetzt Zähne – ein Monarch auf Abwegen!
Als König Ludwig II. in Bayern im gleichnamigen Musical in Füssen lag ihm nicht nur sein Volk zu Füßen. Hoch zu Ross durch sein Land erkalteten allmählich die Sterne, denn der gestürzte König entpuppte sich mit Ende seiner Ära unmittelbar als ein „Biest“. In der Hauptstadt Berlin umgarnte er monatelang seine „Schöne“. Doch ein Biest zu sein genügte ihm nicht. Er wollte „immer höher hinaus, wollte Engel und Teufel sein“ und wurde „doch nichts als eine Kreatur, die immer das will was sie nicht kriegt“. Die unstillbare Gier nagte an ihm und so tauschte er Hörnchen gegen Gebiss. In den Tiefen seiner Gruft in Oberhausen treibt er seit vergangenen November sein Unwesen. Graf von Krolock nennt er sich jetzt und beißt allabendlich jungfräulichen Schönheiten ungeniert in den Hals. (weiter)
On the road again,… er ist der Roadrunner der Musicalszene, immer auf Achse, immer witzig, immer crazy….

Dieser junge Darsteller ist mit einfachen Worten beschrieben einfach nur: Crazy, crazy, crazy. Aber er hat sich gemausert. Fast unauffällig heimst er die Rollen ein und begeistert die Fachpresse und das Publikum gleichermaßen. Er wandert auf einem aufsteigenden Ast in den Musicalolymp und dabei bleibt er doch immer derselbe lockere und humorvolle Typ von Nebenan. Tomas Tomke, Jungdarsteller, begabt, erfolgreich und noch lange nicht am Ziel angelangt. Als Heizer Frederik Barrett im Musical „Titanic“ in Magdeburg trat er in die Fußstapfen von Superstar Patrick Stanke und hat dort zuletzt mit seinem Können und Talent für Lobeshymnen deutschlandweit gesorgt. Danach begeisterte er in „Dracula“ in Rostock die Zuschauer. Demnächst ist Tomke in „Cabaret“ als Conférencier an den Vereinigten Bühnen in Bozen zu erleben. Im Sommer läßt er wieder die „Titanic“ sinken. MFJ freut sich ganz besonders, diesen Ausnahmekünstler nach langer Zeit endlich für ein Gespräch gewonnen zu haben und war sehr gespannt, was er alles zu berichten hat.
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München sieht PINK!
Münchens neuer Musicalstar, Milica Jovanovic, putzt sich die Nase. „Entschuldigung, die Erkältung hab’ ich mir in London eingefangen“, sagt sie und lächelt. Heute Abend ist am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz Premiere von „Sweeney Todd“. Jovanovic, die alle Mili nennen, spielt in dem Stück die Johanna. Wenn der Vorhang aufgeht, vergisst die 25-Jährige ihren Schnupfen, und dieses Kitzeln im Bauch spürt sie auch nicht mehr. Dann zählt nur noch die Bühne. Doch bis dahin sind noch drei Stunden. Damit Mili nicht die ganze Zeit Sekunden zählt, hat MFJ sie ein wenig abgelenkt und mit ihr geplaudert. Ein Gespräch über Niederlagen, Ohrwürmer und Milis persönliches Erlebnis mit Sir Andrew Lloyd Webber. (weiter)
Was haben eine österreichische Kaiserin und eine Tänzerin aus dem Moulin Rouge gemeinsam? Na klar: Gaaaanz viel Karin!!!
Die Mütze tief ins Gesicht gezogen sehen mich zwei große Augen fragend an. Karin Seyfried eilt die Treppenstufen von ihrer Garderobe Richtung Theaterpforte. Gerade noch erkannt! Fast wäre sie an mir vorbeigerannt. Sieht sie doch so ganz anders aus als "Kaiserin Elisabeth" auf der Bühne im Jahre 2006, damals in Stuttgart am Apollo Theater. Viel ist seitdem passiert... Im Dezember bis Januar war sie wieder zu einem Heimspiel zurück gekehrt. "Moulin Rouge Story" im Stuttgarter alten Schauspielhaus wurde über einen Monat in einer Uraufführung gespielt und der Erfolg schlug ein wie eine Bombe. Ja, sie war zurück gekehrt und wurde wie eine Kaiserin empfangen. Als Isabelle Fontillac verkörperte sie die lebens- und liebeshungrige Gräfin, die alle Erziehung über Bord wirft und ein Leben als Tänzerin im weltberühmten Moulin Rouge dem Luxus und Adel vorzieht. (weiter)
Das Energiebündel, der liebenswerte Showmaster stirbt qualvoll auf der Bühne… und das auch noch als "fette Hummel"
Schon seit Jahren gehört Adrian Becker zu den gefragtesten und beliebtesten Musicaldarstellern der Branche. Der renommierte Sänger hat einen Faible für Glitter- und Glamourshows, Varieté, Shows und überhaupt für alles was annähernd glitzert und blinkt. Genauso ist der Mensch Adrian Becker. Immer witzig drauf, kann er herzlich über sich selbst lachen und wenn er über seine Rollen spricht, dann blitzen seine Augen wie Strass-Steinchen. Er ist ein Original, ein Eyecatcher auf der Bühne und ein großer Publikumsliebling.. (weiter)
Der Papst und sein Kontrahent treffen aufeinander … Wenn da noch Beten hilft!!!
Da sitzen sie also friedlich nebeneinander, lachen erst einmal in bester Laune und wollen am liebsten die schönen blutroten Kissen, die das spanische Restaurant auf den Sitzbänken aufgereiht hat, den nächstbesten Kollegen der Crew nachwerfen... Auf der Bühne selbst verkörpern sie „Opfer“ und Papstwidersacher. Ein Wissenschaftler,- der die These belegt, dass es Gott gar nicht gibt. Wie da der Papst wohl reagiert? Die gute Laune der Beiden steckt richtig an. Es ist faszinierend und amüsant zu zusehen, mit wie viel Spaß sie beim Shooting posen. Der Humor sitzt bei Beiden auf dem rechten Fleck, genauso wie deren Herz. (weiter)
Eine vorbildlich steil “abfallende“ Karriere… Vom Helden Athos zum Bösewicht! Wohin soll das führen?
Keiner singt den „Engel aus Kristall“ mit soviel Innbrunst wie er. Kein Athos hat soviel Ausstrahlung wie er. Keiner spielt das „alte Väterchen“ witziger als er. Seine Witze kann man in keinem Priesterseminar aufschnappen. Croissants lassen ihn völlig kalt. In der blutroten Kardinalsrobe bekommt man ehrfürchtigen Respekt vor dieser „ausnehmend guten Erscheinung.“ Marc Clear- als Colloredo singt er die Freilichtbühnenbesucher nur so an die Wand und begeistert im Sturm. Er verfügt über eine unverkennbare männlich-markante Stimmfarbe. Wiedererkennungswert pur! Und auch schauspielerisch kann er die Balance zwischen Komiker und ernst zu nehmenden Charakter hervorragend regulieren. (weiter)
Ein lebensfroher Rotschopf mit einem sympathischen Lachen schlüpft in eine Kutte und tritt als strenge Nonne ins Kloster!
Sie ist ein echtes Münchner Original und ihre tiefe und melodische Stimme mit dem unverwechselbaren bayerischen Dialekt unterstreichen diesen Eindruck. Wenn Sissy Staudinger lacht, dann funkeln ihre Augen, sie strahlt Wärme und unglaubliche Sympathie aus. Diese rothaarige und warmherzige Stimmgewalt muss man einfach gern haben. Sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen und ihr Optimismus, ihr unerschütterlicher Glaube an Gott und ihre Einstellung zum Leben beeindrucken den, der das Glück hat, dieser anerkennenswerten Frau gegenüber zu sitzen. (weiter)
Nun zeigt er sein wahres Gesicht: Der JESUS! Jetzt rechnet er ab! Er begeht einen Einbruch und dirigiert ganz nach seiner Pfeife die Zuschauer im Orchestergraben …
Da sitzt Jesus also und verfolgt auf einer großen Leinwand ein EM-Fußballspiel. Alleine schon seine Optik wirft den perfekten Jesus ab. Er ist groß, hat dunkelblondes, gewelltes Haar, ein markantes Gesicht. Der sympathische, nette Schauspieler und Sänger lächelt, als ihn ein paar Mädchen selbstbewusst um ein Autogramm bitten. Mit einem Male aber stehen sie völlig fasziniert und leicht schüchtern vor ihm. Verständlich! ...dass in diesem „straighten Messias“ und Fußballfan neben einer gewaltigen Portion Liebenswürdigkeit ein richtig toller Komiker steckt, der es schafft, den Menschen völlig unerwartet Lachattacken zu entlocken. (weiter)
Hier ist der Reverend der Chef!
Von Chefallüren keine Spur. Ganz im Gegenteil. Meine erste Begegnung mit ihm ist mir noch immer frisch im Gedächtnis. „Ich bin Holger!“ schießt es aus ihm heraus, dabei streckt er mir die Hand entgegen und grinst fröhlich und leicht spitzbübisch. „Typisch Holger“ würden seine Kollegen sagen. Aber so ist er. Eine Frohnatur, witzig, direkt und nie um ein Kompliment verlegen. Wer ihn zum ersten Mal sieht, kann es kaum glauben, dass dieser „lockere, sympathische und bodenständige Typ“ der Chef von „ChristO- Die Rockoper“ ist. Er strahlt Fröhlichkeit aus und erobert durch umwerfende Sympathie.(weiter)
Korrupter Staatsanwalt mit Faible für das Rotlicht ist Eyecatcher der Show. Demnächst rockt er zu den Klängen von Greasehits...
Bescheiden bezeichnet er sich noch am Anfang seiner Karriere, doch der talentierte Schauspieler und Sänger hat längst einen Namen im deutschen Musicalsegment. ... Der athletische Musicaldarsteller Philippe Ducloux versteht es ausgezeichnet seinen Villefort noch skurpelloser erscheinen zu lassen, als dieser es sowieso schon ist. Er zeigt blinden Hass, Gewalt, Drogenkonsum und Sex- die ganze Palette, die einen Bösewicht auszeichnet. Das Verrückte ist, man glaubt es Ducloux. Als Zuschauer gerät man in den Zwiespalt, ob man diesen Charakter hassen oder auf gewisse Art und Weise doch anziehend finden soll. (weiter)
„Kleine Fliege“ im großen Anflug! Hippie mit Power und Stimme flippt im Herbst in Kaiserlautern aus...
Als Gesangssolist und Nightmare war er bis Ende Januar 07 im Longrun-Musical „Tanz der Vampire“ in Berlin feste Institution. ... Die ansässige Freilichtbühne bewahrte er nur knapp vor einem Einsturz, denn dieses Energiebündel mischte nicht nur seine Apostelkollegen, sondern auch die Zuschauer mit erfrischendem Eprit und Power auf.
Sven Fliege ist ein Newcomer mit Hummeln im... ein sympathischer Typ und irgendwie auch Komiker. Dem jungen Talent ist Euphorie und Freude noch offen ins Gesicht geschrieben. Er wirkt er so herrlich unverbraucht und frisch. Gerade das macht Sven Fliege so sympathisch.(weiter)
„Ich bin so froh, dass ich in der lebendigsten Form des Musiktheaters gelandet bin, die es im Moment in der Welt gibt… !“
Er ist einer unserer bekanntesten und unbestreitbar einzigartigsten Musical-Stimmen Deutschlands. Der gebürtige Braunschweiger und US-Amerikaner hat so ziemlich alle Rollen verkörpert, die sich ein Sänger im Laufe seiner Karriere wünscht. Chris Murray war Jean Valjean, Jekyll & Hyde, Jesus, Javert, Van Helsing, Trumper… Derzeit spielt er u.a. in „ChristO- die Rockoper“ den Inspector X. Als Sohn eines renommierten Opernsängers hat er seine in die Wiege gelegten Gene zum Beruf gemacht... (weiter)
„Nach miserablen Zuständen auf den Barrikaden zeigt der Engel Krallen und bleibt doch heißgeliebt!“
In einer dicken Seifenblase schwebt sie über die Bühne und singt dabei glasklar und lupenrein die höchsten Stimmlagen… wie ein Engel… doch wehe, wenn sie zu Boden gelassen. Mit überzeugender und selbstverliebter Unschuldsmiene stichelt sie, hetzt und intrigiert nach allen Regeln der Kunst. Man würde Glinda am liebsten verachten oder zumindest ignorieren, doch dieses überzeugende und irgendwie auch ulkige Schauspieltalent von Lucy Scherer lässt das nicht zu. Die zierliche und quirlige Bayerin verkörpert die zauberhafte, „heißgeliebte Glinda“ ... (weiter)
Was nun? Lieb oder doch böse?
Er wirkt immer so lieb und friedlich, ja, fast teddybärenhaft- Günter Werno, Komponist von „Ludus Danielis“. Eigentlich aber will er gar nicht nur lieb sein, sagt er. Der sympathische Komponist und Keyboarder von Vanden Plas fragt mit kühlem Humor, was man gegen dieses Image machen kann. Im nächsten Satz jedoch bestätigt er, was Fans und Beobachter längst schon wussten: „Wir passen nicht so ganz in das typische Klischee einer Rockband, deren Weg mit Groupies und zertrümmerten Hotelzimmern gepflastert ist (weiter)
„Einer muss ja schuld sein!“ Symbolik hat einen Namen... Johannes Reitmeier!
Wessen Terminkalender ist vollgepackter als der von Johannes Reitmeier? Er ist der Mann, der im Pfalztheater Kaiserslautern jetzt schon Geschichte gemacht hat. Seit 2002/03 ist er Intendant des hiesigen Theaters und wohl gleichzeitig auch einer DER interessantesten Intendanten der Theaterlandschaft Deutschlands überhaupt. Parallel zu dieser anspruchsvollen Aufgabe ist er ebenfalls Intendant in Feuchtwangen von den bekannten Kreuzgangspielen. Außerdem ist er im Theater Regensburg für die Inszenierung von „High Society, einem Musical, das am 18.5.08 Premiere hatte, verantwortlich. (weiter)
Marilyn Manson mit Dackelblick! Ein König auf High-Heel Pumps!
Tornado aus Ohio wirbelt durch die Pfalz!
Auf den ersten Blick sieht er furios aus, verwegen, eine Mischung aus Kiss, Alice Cooper, Marilyn Manson... und irgendwie auch ein wenig wie Frank’n Furter aus der Rocky Horror Picture Show. Dazu röchelt und stöhnt er in undefinierbaren Stimmtiefen. Auf schwarzen High Heels wütet er umher und sein blutroter Samtmantel unterstreicht bewusst diesen Rollencharakter. Und doch versprüht er auf unerklärbare Weise Erotik auf der Bühne, während er ungeniert Leidenschaft und Konsumliebe auslebt. Ein Verbrecher, ein Diktator, ... ein Herzensbrecher, ein Charmeur... weiter
„Metal Rocker mit Humor, viel Herz und großem Verstand!“
Mein Magen zieht sich leicht zusammen. Gleich werde ich zwei echten Profi-Progressive Metallern gegenüberstehen und sie um Rede und Antwort bitten. Was mich wohl erwarten wird?... Nach einer kurzen Begrüßung ist nicht viel Zeit für Smalltalk. Die Zeit eilt. In weniger als einer Stunde muss Andy Kuntz schon in die Maske. Da sitzen sie nun, lassen sich geduldig von meiner Kamera ablichten. weiter
Stephan Lill im Interview
Gitarrist von Vanden Plas und Komponist von „Ludus Danielis“
„Etwas schüchtern wirkt er“, so mein erster Eindruck von Stephan Lill. Der große schlanke Mann mit den glatten, dunkelblonden Haaren, die weit über die Schultern wachsen reicht mir die Hand zur Begrüßung. Ich kann in diesen blauen Augen Interesse und Neugierde erkennen und doch kann ich ihn noch nicht einschätzen. Vielleicht irritiert es mich auch, dass nicht eine große finstere Figur in Leder-Rocker-Kluft vor mir steht, sondern ein ganz normaler Mann mit schwarzem Kapuzenshirt und dunkler Jeans in braunen Halbschuhen. weiter
Progressive Metal? Aggressive Metal? Oder doch nur eine faszinierende Weiterentwicklung?
Als Bühnenfigur ChristO mit schwarzer Hose, schwarz-samtener Jacke, schwarzen Stiefeln, das Gesicht weiß geschminkt mit roten, tief umrandeten Augen und schwarzen Lippen sieht Andy Kuntz wahrlich wie ein echter Metal Rocker aus. Aber irgendwas passt da so gar nicht zusammen. Er ist ein Phänomen. Der Allround-Musiker, Sänger und Texter hat alles erreicht, was man sich erträumen kann. weiter
"Wenn nur 10 % der Menschen wie Valjean wären, dann wäre die Welt heilig.“
Seine blauen Augen blitzen keck und beginnen zu strahlen, wenn OleGG Vynnyk über seine Hauptrolle Jean Valjean aus „Les Miserables“ spricht. Dabei umschmeicheln zwei Grübchen sein charmantes Lächeln. Keiner scheint den Charakter Valjean besser zu kennen als er, ja man könnte glauben er ist Valjean. Unbeschreiblich seine Interpretation, die voll Leidenschaft und Herzblut steckt. weiter
„Laziest girl“- Kracher mit viel Pfeffer!
„Ich hab geträumt vor langer Zeit“, dieser Satz drückt aus, was Barbara Köhler 1993 mit Beginn ihrer Karriere als Musicaldarstellerin gedacht haben mag. Jetzt stand sie von Juni bis August in Bad Hersfeld in der Produktion von „Les Miserables“ als enttäuschte und verachtete Fantine auf der Bühne. weiter
Eine nordische Elfe, Eva Aasgaard ...
Wer sie sieht, glaubt sich in einem Märchen zu befinden. Sie gleicht einer Elfe: ihr Gang, ihr langes, blondes Haar, das sanfte Lächeln... Immer wieder liest man Kritiken wie: “Was will man über Eva Aasgaard noch schreiben? Sie ist einfach perfekt!“ Und es stimmt. Ihr glockenklarer klassischer Sopran erreicht eine Höhe, bei der Zuhörern das Staunen ins Gesicht geschrieben steht. weiter
„Dancing through life“ - MARK SEIBERT ...
Wenn er die Bühne betritt verblasst alles um ihn herum. Sind es die grünen Augen, die blonden Locken, dieser unverschämt muskulöse Körper,...? Die Herzfrequenz vieler Frauen spielt verrückt, neidvoll scannen ihn Männer millimeterweise ab. „Ob blond ob braun mich lieben alle Frau’n...“ sang er als Tybalt (Romeo & Julia, Wien). Mark Seibert ist längst nicht mehr Newcomer sondern Profi. Selten verfügt jemand über eine so wiedererkennbare Stimme. weiter
Neuer, strahlender Stern am „Sky“?
Vergnügt zwinkert er ins Publikum, „winkt noch mal rauf, in Gedanken schon ganz weit“ Wow! Mamma Mia!!! Wer ist dieser SkyDarsteller, der mit Witz und Power begeisterte? Patrick Schenk! Aha, ein Neuer? Von wegen! Im Sommer spielte er Marius in „Les Miserables“ und eroberte die Herzen im Sturm mit einer klaren, schönen Stimme und einem überzeugenden Schauspiel. weiter
Ein Kaiser auf dem Rad - Ivar Helgason ...
Er zieht Grimassen wie kein anderer Darsteller seiner Zunft. Er bringt die Leute zum Lachen und grinst dabei so verschmitzt wie ein kleiner Junge, der dem Bruder gerade die Wurst vom Brot klaute... Ist das wirklich dieser ruhige und bedachte Kaiser Franz aus „Elisabeth“, der ein wenig schüchtern und unbeholfen über die Bühne schlich? weiter